16.08.2017
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Erfolgreiche Rekordjagd - Drei Weltrekorde geknackt

Boke dankt allen Teilnehmern für die große Unterstützung beim Festival der Rekorde

Zwei interessante Tage liegen hinter den Teilnehmern des Festivals der Rekorde.
Neben einem musikalischen Programm mit Livebands standen vier Weltrekordversuche auf dem Programm.
An den beiden Festivaltagen konnten drei Weltrekorde geknackt werden.
Diese warten nun auf eine Bestätigung der Guiness World Records Limited in London zur Eintragung in das Guiness-Buch der Rekorde.

Größte Schubkarre

Bei dem Betreten des Festivalgeländes am Boker Bürgerhaus konnten sich die Besucher bereits von dem Weltrekordversuch "Die Größte Schubkarre" überzeugen und selbst einen Größenvergleich anstellen.
Unter der Führung des Heimatvereins Boke hat ein Team aus Jungschützen und Altschützen den Bau der Schubkarre durchgeführt.

Das Festival der Rekorde wurde mit dem Weltrekordversuch "Badminton" eröffnet:
Entsprechend den Regeln musste für einen möglichen Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde mit mindestens 124 Spielern ein Ballwechsel über das Netz mit nur einem Federball aufrecht erhalten werden. Während des gesamten Ballwechsels durfte jeder Teilnehmer den Federball nur einmal schlagen.
Für diesen Weltrekordversuch hatte der Sportverein SuS Boke die Herausforderung angenommen.
In mehreren Versuchen konnten nur etwas mehr als 30 Ballwechsel erreicht werden bevor der Federball wieder den Boden berührte.
Somit konnte der bestehende Weltrekord mit 123 Ballwechseln nicht überboten werden.

 

Aufstellung zur Schubkarrenparade

Über 500 Teilnehmer haben sich miit ihren Schubkarren auf dem Sportpaltz hinter dem Pfarrheim versammelt und warten auf den Start.
Viele Teilnehmer haben eine rege Phantasie entwickelt und ihre Schubkarren liebevoll dekoriert.

Mehr Erfolg konnte bei dem Rekordfestival mit dem zweiten Weltrekordversuch "Die längste Schubkarrenparade" erreicht werden.
Unter der Führung des Heimatverein Boke konnten letztendlich mehr als 500 Teilnehmer aus Nah und Fern zur Teilnahme an der Schubkarrenparade motiviert werden.
Blick auf die erste Startreihe der SchubkarrenparadeAuf einer Strecke von ca. 1,2 km mussten die Teilnehmer die Schubkarren in Bewegung halten; hierbei durfte der Abstand zwischen den Fahrzeugen maximal eine Schubkarrenlänge betragen und die Schubkarren durften nicht abgesetzt werden.

Die Wegstrecke führte die Teilnehmer vom Sportplatz hinter dem Pfarrheim über den Kirchplatz und dann über einen Teil der Paradiesstraße. In Höhe des Feuerwehrgerätehauses führte der Paradeweg dann entlang der Lippe bis zur Lippebrücke. Weiter ging es von da zum Ziel am Sportplatz neben dem Festivalgelände.
Vor dem Start der Schubkarrenparade konnte man in dem Lippedorf einen Sternmarsch mit Schubkarren zum Startpunkt am Sportplatz hinter dem Pfarrheim beobachten.
Viele Teilnehmer hatten ihre Schubkarren liebevoll dekoriert. So fanden sich Gruppen zusammen, welche ihre Karren mit gemeinsamen Motiven verziert hatten.
Den Zuschauern, welche den Weg säumten, bot sich ein buntes Schaupiel. So hatte ein Mitglied eines benachbarten Kanuclubs sein Kanu auf die Karre gepackt und ein SC Paderborn-Fan fuhr ein Modell der Bentler-Arena spazieren.
Von den 504 gestarteten Teilnehmern erreichten alle mit den Schubkarren das Ziel.
Der bisherige Weltrekord von 460 Schubkarren wurde übertroffen und somit konnte dieser Erfolg als erster gelungener Weltrekord des Festivals verbucht werden.

 

Kostümierte Sonnenblumen

Auf dem Sportplatz versammellten sich 748 kostümierte Sonnenblumen in Reihen zu 50 Personen und bilden so ein lebendiges Sonnenblumenfeld.

Ausgabe der Kostüme für die Kostümierung als SonnenblumeNach diesem Erfolg gab es weiteren Ansporn für den Weltrekordversuch "Sonnenblumen".
Diesen Weltrekordversuch hatte die Karnevalsgesellschaft "Bleib Treu" Boke organisiert.
Entsprechend den Regeln mussten die Teilnehmer als Sonnblumen verkleidet sein, wobei die Kostümierung für den Stiel aus grüner Kleidung und einer einheitlichen Kopfbedeckung für die Blüte sein musste. Weiterhin mussten die kostümierten Teilnehmer synchron in Position gebracht werden und 5 Minuten so verbleiben.
Diese Aufstellung sollte einem Sonnenblumenfeld gleichen.
Um die Teilnehmer für den Weltrekordversuch zu motivieren hatten fleißige Helfer der Karnevalsgesellschaft "Bleib Treu" Boke bereits im Vorfeld 750 Blüten für die Kopfbedeckung hergestellt und grüne Einmalanzüge für die Darstellung des Blütenstiels bestellt.
Stewards kontrollieren die Reihen der SonnenblumenDieser Weltrekordversuch war somit auch eine spontane Mitmachaktion, welchem die Besucher des Festivals gerne nachkamen.

Nachdem die Kostümierung verteilt war nahmen die Teilnehmer auf dem Sportplatz Aufstellung in Reihen zu 50 Personen.
Mit 748 gezählten Sonnenblumen konnte der bisherige Rekord von 724 Sonnenblumen geschlagen werden.

 

Ein Highlight und Blickfang des Festivals war der Weltrekordversuch "Die größte Schubkarre".
Unter der Führung des Heimatverein Boke hatte sich ein Team aus Jungschützen und Altschützen zusammen gefunden, welche die Schubkarre für dieses Event zusammenbauten.
In ca. 280 Arbeitsstunden stellte das Bauteam die Schubkarre entsprechend den Regularien aus üblicherweise für Schubkarren benutztem Material, in diesem Fall Fichtenholz, her.
Als Vorlage für die Schubkarre wurde ein historisches Vorbild zu Grunde gelegt.
Um den bestehenden Weltrekordversuch zu übertreffen musste die Schubkarre länger 9,12 Meter sein und einen Raddurchmesser größer 1,63 Meter haben.
Vor der "Größten Schubkarre" das Abbild in NormalgrößeDie in Boke gebaute Schubkarre hat einen Radduchmesser von 2,30 Meter, eine Bauhöhe von über 4 Meter und eine Länge von ca. 11 Meter.
Die Maße dieser Schubkarre, welche den bisherigen Rekord übertrefffen, wurden von einem Vermessungsfachmann für den Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde festgehalten.
Zur Zeit steht die "Größte Schubkarre" noch vor dem Boker Bürgerhaus und kann dort bewundert werden.
Als weitere Verwendung ist eine Ausstellung in der Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe vorgesehen.
Hier soll die "Größte Schubkarre" der Welt aus Boke die Blicke der Besucher anziehen.
Zusammen mit Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz nahm Bürgermeister Andreas Bee aus Bad Lippspringe die Schubkarre in Augenschein, welcher sich begeistert über sein zukünftiges Ausstellungsstück äußerte.

Die Notare- und Rechtsanwälte Georg Austerschmidt aus Delbrück  und Hans-Georg Hunstig aus Hövelhof sorgten bei den Welrekordversuchen dafür, dass Alles mit rechten Dingen zuging.
Unterstützt wurden sie von Caroline Horstschäfer, welche die Weltrekordversuche mit Guiness in London koordinert hatte.
Weitere Unterstützung gab es von den Jungschützen der St. Joseph Schützenbruderschaft Ostenland, welche als unabhängige Stewards die Weltrekordversuche "Schubkarrenparade" und "Sonnenblumen"  auf Einhaltung der Regularien überwachten.

Die drei erfolgreichen Weltrekordversuche müssen für eine Anerkennung zum Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde noch von der Guiness World Records Limited in London bestätigt werden.
Die Überprüfung und Anerkennung kann bis zu zwölf Wochen in Anspruch nehmen.
Nach der Bestätigung  der Weltrekorde durch Guiness kann sich jeder Rekordteilnehmer ein offizielles Teilnahmezertifikat von der Guiness World Records Limited austellen lassen (Hinweis: Zertifikat ist kostenpflichtig).

Black HatsNeben den Weltrekordversuchen gab es viel Musik zum Tanzen und Zuhören,
Am Abend vor dem Himmelfahrtstag war Partytime mit der Partyband "Supreme Absolut Live!" angesagt, welche den Gästen kräftig einheizte.
Am Himmelfahrtstag gab es Livemusik mit den Bands "Blackhats", "Rockin Chair" und "Akustik Quartett".

Das Festival der Rekorde wurde von der St. Landolinus Schützenbruderschaft veranstaltet und von weiteren Boker Vereinen getragen.
Neben der Schützenbruderschaft  organisierten die Karnevalsgesellschaft „Bleib treu“ Boke e. V, die Reservistenkameradschaft Boke, der Heimatverein Boke e. V, der SuS BOKE 1924 e. V., der Landwirtschaftliche Ortsverein Boke, das Tambour Corps Boke e. V., der Musikverein Harmonie Boke e. V. und die Freiwillige Feuerwehr Löschzug Boke gemeinsam das Festival.

Ein Teil des Erlöses dieses Festivals ist für einen gemeinnützigen Zweck bestimmt; ein weiterer Teil kommt den teilnehmenden Vereinen und damit der Dorfgemeinschaft zu Gute.

Das Festival der Rekorde war ein Fest zum Mitmachen, welches von den Teilnehmern rege genutzt wurde.
Darum gilt ein besonderer Dank allen Teilnehmern die an den Weltrekordversuchen mitgewirkt und teilgenommen haben.
Auch an die Helfer und Unterstützer, welche sich für das Festival stark gemacht haben, geht der Dank.

Ohne diese herzliche Unterstützung wäre das Festival der Rekorde nicht so erfolgreich geworden.

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15.05.2015   Text und Fotos: Josef Schäfermeyer

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